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05.08.2019 | Tipps - Tricks

Umluft oder Ober- und Unterhitze? Eine heiße Frage!

Eine heiße Frage, auf die wir die Antwort haben!

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Wer kennt es nicht – man steht vorm Backofen und irgendwie überlegt man jedes Mal, ob man nun Ober- und Unterhitze oder Umluft (Heißluft) einschalten soll. Nutzen Sie die unterschiedlichen Betriebsmodi richtig – so können Sie das volle Potential ausschöpfen. Wir bringen Klarheit, wann welcher Backmodus bevorzugt werden sollte:


Ober- und Unterhitze

Bei Ober- und Unterhitze sorgen Heizstäbe bzw. –spiralen für die Hitze im Inneren des Backofens. Diese sind in der Decke und im Boden angebracht.

Wann Sie Ober- und Unterhitze nutzen sollten:

Dieser Betriebsmodus ist dann gut, wenn ihre Speise eine knusprige Kruste und einen saftigen Kern haben soll. Wenn Sie Ober- und Unterhitze verwenden, darf niemals zu viel im Backofen sein.

Ober- und Unterhitze eignet sich für:

  • Pizza (ein Stück)
  • Lasagne
  • Kuchen
  • Aufläufen
  • Kroketten
  • Überbackenen Palatschinken etc.
  • Brotlaiben
  • Brathuhn
  • Braten
  • Überbackenem Fleisch

Vorteile Ober- und Unterhitze:

  • Die Speisen bleiben generell saftiger – mit knuspriger Kruste.

Nachteile Ober- und Unterhitze:

  • Der Backofen muss bei dieser Betriebsart immer gut vorgeheizt werden, was einen erhöhten Energieverbrauch darstellt.
  • Es sollte nur ein Blech im Backofen verwendet werden.

Umluft (Heißluft)

Bei diesem Betriebsmodus kommt zusätzlich ein Ventilator zum Einsatz. Er ist in der Rückseite des Backofens angebracht und verteilt die Hitze gleichmäßig im Innenraum. Für die Wärme ist ein Ringheizkörper verantwortlich. Wer die Funktion Umluft nutzt, braucht den Backofen nicht vorheizen.

Die Umluft verteilt die heiße Luft gleichmäßig um die Speisen, was besonders von Vorteil ist, wenn Sie beispielsweise mehrere Pizzen gleichzeitig backen.

Vorteile Umluft:

  • Es können mehrere Bleche verwendet werden.
  • Der Energieverbrauch ist geringer als bei Ober- und Unterhitze, da kein Vorheizen erforderlich ist und grundsätzlich folgende Faustregel gilt: Die Temperatur beträgt bei dieser Betriebsart um 20 °C weniger als bei Ober- und Unterhitze.

Nachteile Umluft:

Durch die Luft kommt es zu einem Feuchtigkeitsverlust und die Speisen trocknen schneller aus.

Folgende Speisen fühlen sich in der Umluft am wohlsten:

  • Kekserl/Plätzchen
  • Brötchen zum Aufbacken
  • Blätterteig
  • Windgebäck etc.

Backofen mit Grillfunktion

Viele Backöfen bieten eine zusätzliche Grillfunktion (Heizspirale an der Decke). Diese eignet sich, um diversen Speisen eine Bräune und knusprige Kruste kurz vor Ende der Garzeit zu verleihen. Besonders geeignet ist die Funktion für Fleisch und diverse Braten.


Nur Oberhitze oder nur Unterhitze

Manche Backöfen bieten auch die Betriebsart Ober- und Unterhitze getrennt an. Verwenden Sie diese Modi niemals bei den oben genannten Speisen – das wäre fatal.

Die einzelnen Funktionen dienen dazu, Speisen von nur einer Seite (oben oder unten) knuspriger zu machen (z. B. Gratiniertes, Fleischkruste ...)


Die richtige Stufe im Backrohr

Grundsätzlich gilt: Geben Sie die Speisen immer so ins Rohr, dass sie möglichst in der Mitte, in gleichen Abständen zu den Backofenwänden, vorzufinden sind.

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