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16.04.2020 | Allgemein

Nachhaltige Küchen: Tipps für Umweltschutz in der Küche

Hier findet ihr Tipps, wie man eine nachhaltige Küche plant und umweltbewusst in der Küche agiert!

nachhaltige Küchen reginaplaza

Der Klimawandel und seine Auswirkungen waren noch nie so präsent wie aktuell, deshalb ist es auch für viele Küchen- und Küchengeräteproduzenten wichtig wie nie zuvor, ökologische und nachhaltige Küchenausstattungen zu entwickeln und anzubieten. Wie man eine Küche nachhaltig ausstattet und möglichst ressourcenschonend nutzt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Nachhaltige Küchen: Die Materialauswahl

Kunststoffe und Plastik sind in einer nachhaltigen Küche fehl am Platz. Natursteine und Holz bieten vielen Möglichkeiten, eine nachhaltige und vor allem auch für viele Jahre haltbare Küche zu bauen. Diese Materialien sind besonders langlebig, widerstandsfähig und gut zu bearbeiten. Auch die Bedingungen, unter denen die Küchenmöbel und Elektrogeräte hergestellt werden, müssen berücksichtigt werden.

Es gibt mittlerweile sogar einige Tischlereien, die ihren Strom komplett oder teilweise aus Sonnenenergie selbst produzieren und Wert darauf legen, Holz aus nachhaltigem Anbau zu verwenden. Nachwachsende Rohstoffe und recycelte Materialien werden in nachhaltigen Küchen ebenso verwendet.

Achtet beim Kauf einer nachhaltigen Küche auch auf den Transportweg zwischen dem Lager und eurem Wohnort und erkundigt euch, wie die Küche für den Transport verpackt wird. Wenn die Küche in unzählige Plastikfolien verpackt wird, macht dies alle anderen Bemühungen für eine ökologische und nachhaltige Küche zunichte.

Tipp: Auch die Wand- und Bodenbeläge sollten bei einer nachhaltigen Küche nach ökologischen Faktoren ausgewählt werden!

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Nachhaltige Küchen: Smarte und energieeffiziente Küchengeräte

Die größten „Energiefresser“ in der Küche sind die Elektrogeräte wie Kühlschrank, Tiefkühler, Spülmaschine oder Backofen. Wer beim Kauf auf eine hohe Energieeffizienzklasse achtet, muss mitunter etwas mehr Geld für die Anschaffung in die Hand nehmen, spart aber im laufenden Betrieb jede Menge Stromkosten. Neue Geräte verbrauchen deutlich weniger Strom als 20 Jahre alte Haushaltsgeräte, deshalb lohnt es sich, den Energieverbrauch von alten Geräten auf ihre Effizienz zu überprüfen. Selbstverständlich raten wir nicht dazu, funktionierende Geräte ständig auszutauschen, denn Altgeräte produzieren natürlich Müll, jedoch sollte die Effizienz im Auge behalten werden.

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Nachhaltige Küchen: Die besten Energiespartipps

Nicht nur die Ausstattung einer Küche sollte nachhaltig sein, um den ökologischen Gedanken zu erfüllen, sondern auch der Gebrauch und der Umgang mit dem Geräten. Mit ein paar einfachen Tipps kann in der Küche sehr viel Energie gespart werden.

  • Moderne Kühlschränke haben verschiedene Temperaturzonen. Haltet euch an die Herstellerangaben und lagert die Lebensmittel im richtigen Fach. Das spart nicht nur Strom, weil nicht jetzt Zone gleich stark gekühlt werden muss, sondern sorgt dafür, dass Lebensmittel länger frisch bleiben.
  • Achtet beim Kauf von Küchengeräten wie dem Kühlschrank oder auch dem Geschirrspüler, ob die Größe zu der Personenanzahl in eurem Haushalt und zu euren Anforderungen passt. Ein großer Gefrierschrank ist in einem Single Haushalt eher nicht notwendig und auch ein großer Geschirrspüler muss in einem Zwei-Personen-Haushalt nicht unbedingt sein. Ein Geschirrspüler, der halbleer eingeschaltet wird, verbraucht unnötig viel Wasser und Strom.
  • In einer ökologischen und nachhaltigen Küche müssen auch die Reinigungsmittel unter die Lupe genommen werden. Viele aggressive Reinigungsmittel verschmutzen und schädigen unsere Gewässer und ökologische Reinigungsmittel erfüllen ebenso gut ihren Einsatzzweck. Beim Geschirrspüler lohnt sich die Umstellung auf biologisch abbaubare Tabs oder noch besser Pulver, denn dieses ist wesentlich günstiger.
  • Den Stromanbieter solltet ihr ebenfalls in Frage stellen und gegebenenfalls auf einen Anbieter wechseln, der ausschließlich Ökostrom liefert. Auf diversen Vergleichsportalen erhaltet ihr einen guten Überblick, welche Anbieter wo ihren Strom beziehen. Eine regelmäßige Überprüfung der Tarife sollte ohnehin erfolgen, denn mit dem Wechsel des Stromanbieters könnt ihr auch noch Kosten sparen.
  • Für Küchenhelfer wie Kochlöffel, Pfannenwender, Messer oder auch für Aufbewahrungsdosen gibt es zahlreiche umweltbewusste Alternativen und ihr könnt viele Gegenstände wie Schraubgläser „upcyceln“.
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Bildnachweis: ©Häcker Küchen, ©rational Küchen, ©Markus Spiske – unsplash | ©raphiell-alfaridzy– unsplash


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